In der vierten Veranstaltung der Virtual Routes-Kolloquiumsreihe Herbst/Winter ist Isabella Wilkinson vom Chatham House und der Universität Oxford zu Gast.
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Zusammenfassung
Die Aussichten für eine globale AI-Governance werden durch den intensiven Wettbewerb untergraben: zwischen den Supermächten und unter deren führenden Forschungslabors. Dennoch handelt es sich kaum um einen ‘Wilden Westen’, in dem Regeln, Normen und Standards fehlen. Vor und über staatliche Regulierung hinaus koordinieren sich rivalisierende Labore oft im Rahmen einer ‘privaten’ Governance. Diese Aktivität hat potenziell bedeutende, aber bislang kaum untersuchte Auswirkungen auf Sicherheit, Märkte sowie staatliche und internationale Regulierung. Auf der Grundlage der Literatur zu globaler Governance, internationaler politischer Ökonomie und Organisationen untersucht dieser Beitrag, warum – mit besonderem Fokus auf zwei Maßnahmen, die für die Sicherheit im Bereich AI zunehmend an Bedeutung gewinnen, nämlich Berichterstattung und Dokumentation – konkurrierende AI-Pionierunternehmen gemeinsame Transparenzpraktiken entwickeln und anwenden.
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